Okt 162013
 

Zum Thema „Offene Regierung – offene Gesellschaft“ gibt es am 24. Oktober beim Social Community Day insgesamt vier Sessions, die in zwei Slots angeboten werden. Damit die Qual der Wahl nicht zu schlimm ist, folgt ein Überblick zu den einzelnen Sessions, die sich mit Open Data, Netzneutralität, Urheberrecht und eZusammenabeit befassen.

Alle Referenten leiten ihre Sessions mit einem praktischen Impuls ein, dann ist Zeit für Fragen und Diskussionen zum jeweiligen Thema.

Session-Slot 1 von 14 bis 15 Uhr

eZusammenarbeit mit Valentina Kerst

Social Media verändert auch die Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und den Bürgern – aber wie? Welche Ansätze der eZusammenarbeit gibt es schon? Und in welchem Verhältnis stehen Nutzen und Aufwand? Denn eZusammenarbeit bringt Für und Wider mit sich.

Open Data mit Elmar Burke

Open Data, also offene Daten, werden oft als Voraussetzung für eine offene Regierung und Gesellschaft betrachtet. Einige Kommunen, Länder und Ministerien stellen schon Datensätze als offene Daten bereit. Um Open Data handelt es sich, weil die Datensätze zur freien Nutzung und in offenen, maschinenlesbaren Formaten bereit stehen. Jeder darf die Daten verwenden – auch für kommerzielle Zwecke, einzige Voraussetzung ist die Angabe der Quelle. Weil die Daten im Rohformat vorliegen, sind sie nicht für jeden nutzbar. Entsteht etwa eine neue Wissens- und Bildungselite?

Session-Slot 2 von 15.15 Uhr bis 16.15 Uhr

Netzneutralität mit Severin Sperzel

Seit den „Drosselplänen“ einzelner Internetanbieter ist der Begriff ins Interesse der Gesellschaft gerückt. Netzneutralität – was bedeutet das aus der Verbraucherperspektive? Welche Entwicklungen sind aktuell zu beobachten? Und welche Reaktionen gibt es? Wie könnten Lösungen aussehen, mit denen Anbieter und Verbraucher leben können?

Urheberrecht mit Sabria David und Meik Michalke

Mit der Cultural Commons Collecting Society (C3S) haben 50 Musiker, Komponisten und Musikschaffende eine Genossenschaft gegründet, aus der später eine Verwertungsgesellschaft entstehen soll – eine Konkurrenz zur Gema. Der Vorteil: Künstler können jeweils die Lizenz festlegen, unter der ihre Werk verbreitet werden. Sieht so der Urheberrechtsschutz der Zukunft aus? Verflüssigt sich etwas, dass früher starren Regeln folgte? Liquid Culture, Liquid Identity, Liquid Democray, Liquid Science sind die Stichworte der Zukunft.

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