Okt 262016
 

filous_hockLaut Johannes Filous (Straßengezwitscher) „kann jeder ein Journalist sein“. Er und seine Kollege Alexej Hock haben dies den Teilnehmern und Teilnehmerinnen bei einem Workshop anhand von Twitter erklärt.

Klar ist aber, dass man einige grundlegende Regeln beachten muss. Sie nennen es „Tweetetiquette“: keine „Umbrella-Euphemismen“ benutzen (wie zum Beispiel „Asylkritiker“); mit einer Grundhaltung, aber wertungsfrei arbeiten, das Vier-Augen-Prinzip befolgen (Verifizierung) und „nur twittern, was man sieht“. „Wir machen echte journalistische Arbeit“, betont Filous.

ws_twitterUnd genau das ist es, was die Initiative #crowdgezwitscher antreibt. Sie ist eine Plattform für (Bürger-)Journalisten und Journalistinnen, die bei rechtsextremen Demos das aufschreiben, was sie sehen und hören. Jeder kann dies auf #crowdgezwitscher nachlesen.

Die Plattform ist für alle offen. Die Bürgerjournalisten und Bürgerjournalistinnen können Blogeinträge oder Berichte für jedes „Event“ schreiben und die Information direkt darstellen. Die Informationen können jederzeit in Twitter gefunden werden. Die Beiträge werden aber vor der Veröffentlichung gegengelesen.

Die Beteiligung der Bevölkerung aist die Grundlage für die Finanzierung des Projektes: Das Geld fließt über Crowfounding.

Von: Paulina Andrade – Lina Friedrich – Vanessa Lage

 Posted by at 15:42

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