Jan 142013
 

 

Eva Panek

Eva Panek, IJAB / Liquid Democracy

Gemeinsam mit IJAB (Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. – www.ijab.de) und dem Landesjugendring Niedersachsen e.V. realisiert der Liquid Democracy e.V. derzeit zwei neue Projekte zur Förderung der Jugendbeteiligung: Über die deutschlandweite Plattform OffeneKommune.de sollen Jugendliche ihr Belange und Vorschläge an die kommunal zuständige Stelle richten können. Die zuständigen Vertreter aus Politik und Verwaltung werden dabei von IJAB und dem Liquid Democracy e.V. aktiv unterstützt, innovative, softwaregestützte Beteiligungsverfahren für junge Menschen in ihrer Kommune zu etablieren. Als zweites kooperatives Projekt wird eine neue Beteiligungsplattform ypart.eu auf Grundlage von Adhocracy realisiert, deren Fokus es ist, europaweit Jugendorganisationen die Chance zur Realisierung nierdrigschwelliger Online-Beteiligungsprojekte zu geben. Die Onlineplattform selbst soll unter Einbeziehung der Jugendlichen gemäß ihrer Vorstellungen und Wünsche weiterentwickelt werden. Die Organisationen können sich auf der Plattform geografisch auf einer digitalisierten Karte verorten, wodurch jugendliche Nutzer einen schnellen Überblick über Projekte in ihrer Region bekommen. Dies ermöglicht die Entstehung von grenzübergreifenden Projekten zwischen bestimmten Ländern oder in ganz Europa. Des Weiteren sind der Aufbau einer Best-Practice-Datenbank und ihre Verlinkung mit dem Server vorgesehen, was gegenseitiges Lernen für Initiatoren von Beteiligungsprojekten fördern soll.

Jürgen Ertelt

Jürgen Ertelt

Jürgen Ertelt, ijab / youthpart, und Eva Panek, Liquid Democracy e.V., werden diese Projekte in Workshop 4 “Mitmachen gefragt – Partizipation im Netz” vorstellen. Siehe hierzu ausführlicher den Beitrag von Daniel Reichert und Eva Panek im Buch “Partizipation und Engagement im Netz – Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik” (erschienen bei kopaed, 2012) mit dem Titel: “Democracy – modernes Beteiligungsmodellfür Kinder und Jugendliche”, den dieser Blogbeitrag zitiert. Sie auch hier.

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